Erstes Treffen AG Paten

(Protokoll als PDF-Download im Anhang - immer aktuellste Version)
Datum: 21.10.2015
Teilnehmer: Stefanie Herzig, Paul Dietz, Regina Schittenhelm, Richard Gottschalk, Reiner Huber
Entschuldigt abwesend: Susanne Lübbert

Themen:

  • Unser Verständnis zum Patenamt
  • Ablauf nach einer Zuweisung
  • Das Willkommensgespräch

 1. Unser Verständnis zum „Patenamt“

Es gibt den Flüchtling und einen/eine aus dem Helferkreis Flüchtlinge, der/Die eine Art verlässliche Begleitung, Ratgeber, Integrationshilfe anbieten kann. Dieser wird hier „Pate“ genannt. Damit keine „rechtliche Vertretung“ im Sinne einer Verantwortungsübernahme des Hilfesuchenden verbunden.

Der Flüchtling bleibt Selbstständig und haftbar.

Der Pate sollte verlässlicher Ansprechpartner sein und dem Hilfesuchenden mit Rat und Tat beiseite stehen.

Der Flüchtling und der Pate behalten sich vor, diese Begleitung auch abzulehnen.

2. Ablauf bei einer Zuweisung

(Anklicken zum vergrößern)

3.      Das Willkommensgespräch

Zwei Helfer aus der Willkommensgruppe (evtl. potentielle Paten) besuchen den Ankömmling am besten noch am ersten oder zweiten Tag zum vereinbarten Termin.
Vorschlag: am besten nicht mit leeren Händen dastehen und etwas Obst, Brot, Kaffee, Tee, … mitbringen.

Die Inhalte können sein:

-        Die Inhalte können sein:

  • Helferkreis und dessen Anliegen vorstellen
  • Gottenheim vorstellen: Wo ist er gelandet. Wie läuft es hier ab?
  • Hauordnung: Durchsprechen, wie es in der Unterkunft laufen soll?
  • Beratung anbieten, falls gerade etwas Dringendes ansteht.
  • Unterstützung anbieten und Bedarf aufnehmen (Kompetenzfelder des Helferkreises)
  • Dorfrundgang anbieten, ggf. Termin vereinbaren oder gleich los gehen
  • Info über Läden, Arzt, Bäcker, … geben
  • Visitenkarte oder Kontaktmöglichkeit anbieten derer, die in gerade besucht haben. (Hier evtl. ein Blatt vorbereiten)
  • Konfliktpotential erkennen und benennen, Lösungswege aufzeigen oder eskalieren an die Ortspolizeibehörde /Gemeinde