Ölige Finger und verkehrssichere Fahrräder

Rad ab, Reifen runter, neuer Mantel drauf und Schlauch rein. Einige Male wurde diese Routine am vergangenen Wochenende beim Fahrrad-Reparatur-Treff in der Bürgerscheune durchgeführt. Flüchtlinge hatten hier die Möglichkeit, ihre eigenen Fahrräder oder reparaturbedürftige gespendete Fahrräder in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen. Mit der Hilfe eines ehrenamtlichen Zweiradmechanikers und drei technisch versierten Helfern brachten einige interessierte Flüchtlinge ihre Räder auf Vordermann. Dass gegen Mittag das Wetter aufhellte, ermöglichte es den Schraubern die Reparaturarbeiten bei Sonnenschein im Freien fortzusetzen.
Helfer der Arbeitsgruppe Integration hatten für kulinarische und organisatorische Unterstützung gesorgt.
Die Aktion war sehr erfolgreich und wurde gut angenommen. Möglicherweise kann sie im nächsten Jahr wiederholt werden. 
Alle neu zugewiesenen Fahrräder werden von der Polizei registriert und auf die neuen Eigentümer eingetragen, sodass kein Flüchtling einen Diebstahlsvorwurf befürchten muss.
Besonderen Dank möchte der Helferkreis an dieser Stelle noch der Gemeinde aussprechen, die einen Großteil der notwendigen Ersatzteile finanzierte. Außerdem, den diversen Spendern von Fahrrädern und vor allem dem Zweiradmechaniker Knut Sindermann, ohne dessen Hilfe die Aktion wohl kaum so reibungslos verlaufen wäre.


Mehr Bilder in der Präsentationsansicht (nach anklicken eines Bildes).